Satzung des Kulturkreises Tarp

§ 1 Name, Sitz
1.    Der Verein führt den Namen „Kul­tur­kreis Tarp“.
2.    Sein Sitz ist 24963 Tarp.

§ 2 Auf­ga­ben
1.    Der Kul­tur­kreis Tarp ist eine Dach­or­ga­ni­sa­ti­on zur För­de­rung der Arbeit in den kul­tur­pfle­gen­den Ver­ei­nen, Ver­bän­de, Gruppen und Insti­tu­tio­nen. Er ist kon­fes­sio­nell und par­tei­po­li­tisch unab­hän­gig.
2.    Der Kul­tur­kreis ent­wi­ckelt ein eigenes kul­tu­rel­les Pro­gramm.

§ 3 Gemein­nüt­zig­keit
1.    Der Kul­tur­kreis Tarp dient aus­schließ­lich und unmit­tel­bar gemein­nüt­zi­gen Zwecken im Sinne der Gemein­nüt­zig­keits­ver­ord­nung.
2.    Der Kul­tur­kreis unter­hält keinen auf Gewinn­erzie­lung gerich­te­ten Geschäfts­be­trieb. Alle Ein­nah­men des Kul­tur­krei­ses Tarp dürfen nur für sat­zungs­mä­ßi­ge Aus­ga­ben ver­wen­det werden. Die Mit­glie­der erhal­ten keine antei­li­gen Zah­lun­gen aus etwai­gen Über­schüs­sen (Haus­halts­res­ten).
3.    Niemand darf durch Aus­ga­ben für Zwecke, die außer­halb der Ver­eins­auf­ga­ben liegen oder durch unan­ge­mes­sen hohe Ver­gü­tun­gen begüns­tigt werden.

§ 4 Erwerb und Ende der Mit­glied­schaft
1.    Die Mit­glied­schaft im Kul­tur­kreis Tarp können erwer­ben:
a.    natür­li­che Per­so­nen
b.    Vereine, Ver­bän­de, Gruppen und Insti­tu­tio­nen.
2.    Die Mit­glied­schaft wird auf Antrag an den Vor­stand und dessen Bestä­ti­gung erwor­ben.
3.    Die Mit­glie­der werden in der Mit­glie­der­ver­samm­lung per­sön­lich durch den Vor­sit­zen­den oder dessen Ver­tre­ter ver­tre­ten.
4.    Die Mit­glied­schaft endet:
a.    durch Tod
b.    durch Aus­tritt des Mit­glie­des, der nur zum Ende des Geschäfts­jah­res (§ 10) möglich und schrift­lich zu erklä­ren ist und dem Vor­stand des Kul­tur­krei­ses spä­tes­tens drei Monate vor dem Ende des Geschäfts­jah­res zuge­gan­gen sein muss
c.    durch Aus­schluss des Mit­glie­des. Der Aus­schluss ist nur zuläs­sig, wenn das Mit­glied gegen die Ziele des Kul­tur­krei­ses handelt. Über den Aus­schluss eines Mit­glie­des ent­schei­det die Mit­glie­der­ver­samm­lung bei 23 der anwe­sen­den Mit­glie­der nach vor­he­ri­ger Anhö­rung des betrof­fe­nen Mit­glie­des.

§ 5 Mit­glieds­bei­trä­ge
Mit­glieds­bei­trä­ge werden nicht erhoben.

§ 6 Organe
Organe des Kul­tur­krei­ses sind:
1.    die Mit­glie­der­ver­samm­lung
2.    der Vor­stand.

§ 7 Auf­ga­ben der Mit­glie­der­ver­samm­lung

1.    Die Mit­glie­der­ver­samm­lung ist zustän­dig für
a.    die Wahl des Vor­stan­des
b.    die Ent­las­tung des Vor­stan­des nach Ent­ge­gen­nah­me der Tätig­keits- und
Geschäfts­be­rich­te sowie des Kas­sen­prü­fungs­be­richts für das abge­lau­fe­ne Geschäfts­jahr
c.    die Wahl von zwei Kas­sen­prü­fern auf die Dauer von 2 Jahren (jedes Jahr 1 Kas­sen­prü­fer)
d.    Beschlüs­se über Sat­zungs­än­de­run­gen und Auf­lö­sung des Kul­tur­krei­ses.
2.    Die Mit­glie­der­ver­samm­lung kann zu allen Ver­ein­s­an­ge­le­gen­hei­ten Stel­lung nehmen.

§ 8  Ein­be­ru­fung und Durch­füh­rung der Mit­glie­der­ver­samm­lung
1.    Die Mit­glie­der­ver­samm­lung ist im Laufe eines Geschäfts­jah­res min­des­tens einmal
ein­zu­be­ru­fen (ordent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung). Sie ist außer­dem binnen 4 Wochen ein­zu­be­ru­fen, wenn dies vom Vor­stand oder von einem Viertel der Mit­glie­der unter Angabe der Gründe schrift­lich bean­tragt wird (außer­or­dent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung).
2.    Die Mit­glie­der­ver­samm­lung ist vom Vor­stand unter Bekannt­ga­be des Tagungs­or­tes, der Tagungs­zeit und der Tages­ord­nung spä­tes­tens 2 Wochen vor dem Tagungs­ter­min schrift­lich ein­zu­be­ru­fen.
3.    Anträge von Mit­glie­dern zur Tages­ord­nung sind spä­tes­tens 10 Tage vor dem Tagungs­ter­min beim Vor­sit­zen­den schrift­lich ein­zu­rei­chen. Über die Zulas­sung von später ein­ge­gan­ge­nen Anträ­gen ent­schei­det die Mit­glie­der­ver­samm­lung.
4.    Die Mit­glie­der­ver­samm­lung ist ohne Rück­sicht auf die Zahl der anwe­sen­den Mit­glie­der beschluss­fä­hig
5.    Jedes Mit­glied hat eine Stimme.
6.    Beschlüs­se der Mit­glie­der­ver­samm­lung bedür­fen der Mehr­heit der abge­ge­be­nen gül­ti­gen Stimmen. Bei Stim­men­gleich­heit gilt ein Antrag als abge­lehnt. Auf Antrag eines der anwe­sen­den Mit­glie­der ist eine geheime Abstim­mung anzu­set­zen.
7.    Die Mit­glie­der­ver­samm­lung wird vom Vor­sit­zen­den oder von einem seiner Stell­ver­tre­ter im Falle seiner Ver­hin­de­rung gelei­tet.
8.    Über die Mit­glie­der­ver­samm­lung ist eine Nie­der­schrift anzu­fer­ti­gen, die vom Ver­samm­lungs­lei­ter und einem wei­te­ren Vor­stands­mit­glied zu unter­zeich­nen ist.

§ 9 Zusam­men­set­zung und Auf­ga­ben des Vor­stan­des
1.    Dem Vor­stand gehören an:
a.    der Vor­sit­zen­de / die Vor­sit­zen­de
b.    zwei Stellvertreter/innen
c.    Schriftführer/in
d.    Kassenwart/in
e.    4 Beisitzer/innen
f.    Medienbeauftragte/r
2.    Der Vor­stand ist zustän­dig für:
a.    die Leitung des Kul­tur­krei­ses nach den Beschlüs­sen der Mit­glie­der­ver­samm­lung
b.    die Fest­stel­lung des Haus­halts­pla­nes
c.    die Auf­nah­me neuer Mit­glie­der.
3.    Der Vor­sit­zen­de und einer seiner Stell­ver­tre­ter ver­tre­ten den Kul­tur­kreis Tarp gemein­sam gericht­lich und außer­ge­richt­lich (Vor­stand i.S. v. § 26 BGB).
Ist einer von drei ver­hin­dert, so tritt an seine Stelle ein wei­te­res Vor­stands­mit­glied.
4.    Der Vor­stand beschließt eine Geschäfts­ord­nung.
5.    Der Vor­stand ist beschluss­fä­hig, wenn mind. 4 Vor­stands­mit­glie­der anwe­send sind. Vor­stands­be­schlüs­se werden mit ein­fa­cher Stim­men­mehr­heit gefasst.
6.    Die Sit­zun­gen des Vor­stan­des werden vom Vor­sit­zen­den, bei dessen Ver­hin­de­rung von einem seiner Stell­ver­tre­ter gelei­tet.
Über die Vor­stands­be­schlüs­se ist eine Nie­der­schrift anzu­fer­ti­gen.
7.    Der Vor­stand wird von der Mit­glie­der­ver­samm­lung für 3 Jahre gewählt. Bei vor­zei­ti­gem Aus­schei­den eines Vor­stands­mit­glie­des findet eine Nach­wahl statt.

§ 10 Geschäfts­jahr
Das Geschäfts­jahr ist das Kalen­der­jahr.

§ 11 Haus­halts­plan
1.    Der Vor­stand stellt für jedes Geschäfts­jahr einen Haus­halts­plan auf.
2.    In dem Haus­halts­plan werden alle zu erwar­ten­den Ein­nah­men und Aus­ga­ben auf­ge­führt.

§ 12 Kas­sen­prü­fung
Die Buch­füh­rung des Kul­tur­krei­ses ist für jedes Geschäfts­jahr von den Kas­sen­prü­fern des Kul­tur­krei­ses zu über­prü­fen. Der Kas­sen­prü­fungs­be­richt wird der Mit­glie­der­ver­samm­lung zur Beschluss­fas­sung über die Ent­las­tung des Vor­stan­des vor­ge­legt.

§ 13 Sat­zungs­än­de­run­gen
1.    Anträge auf Sat­zungs­än­de­run­gen sind den Mit­glie­dern spä­tes­tens 4 Wochen vor dem Termin der Mit­glie­der­ver­samm­lung bekannt­zu­ge­ben.
2.    Die Satzung kann nur durch einen Beschluss der Mit­glie­der­ver­samm­lung geän­dert werden, den diese auf­grund eines gemäß Absatz 1 vor­ge­leg­ten Antra­ges mit einer Mehr­heit von zwei Drit­teln der abge­ge­be­nen gül­ti­gen Stimmen gefasst hat.

§ 14 Auf­lö­sung des Kul­tur­krei­ses, Anfall des Ver­eins­ver­mö­gens
1.    Die Auf­lö­sung des Kul­tur­krei­ses kann nur in einer zu diesem Zweck ein­be­ru­fe­nen Mit­glie­der­ver­samm­lung beschlos­sen werden. Dem Auf­lö­sungs­be­schluss müssen min­des­tens zwei Drittel aller Ver­eins­mit­glie­der zustim­men. Falls nicht min­des­tens zwei Drittel der Mit­glie­der erschie­nen sind, ist binnen eines Monats eine neue Mit­glie­der­ver­samm­lung ein­zu­be­ru­fen, die ohne Rück­sicht auf die Zahl der erschie­ne­nen Mit­glie­der mit der Mehr­heit der abge­ge­be­nen gül­ti­gen Stimmen die Auf­lö­sung des Kul­tur­krei­ses beschlie­ßen kann; hierauf ist in der Ein­la­dung aus­drück­lich hin­zu­wei­sen.
2.    Nach der Auf­lö­sung des Kul­tur­krei­ses fällt das Ver­eins­ver­mö­gen an die Gemein­de Tarp mit der Auflage, dieses Ver­mö­gen aus­schließ­lich für gemein­nüt­zi­ge Zwecke zu ver­wen­den.

Diese Satzung tritt am 11.05.2011 in Kraft.