Vereinshistorie

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1955    Grün­dung des KULTURKREISES TARP durch Peter Huber mit den Auf­ga­ben: Wei­ter­bil­dung, Dorf­fes­te, Infor­ma­ti­on der Bürger und Bür­ge­rin­nen.

1959    Bei­spie­le für Ver­an­stal­tun­gen:
27 Film­aben­de
39 Licht­bil­der­vor­trä­ge
30 Vor­trags- und Dis­kus­si­ons­aben­de
29 Thea­ter­vor­stel­lun­gen
...
ins­ge­samt 212 Ver­an­stal­tun­gen (inkl. der Ver­an­stal­tun­gen durch die ört­li­chen Vereine wie TSV, Schüt­zen­ver­ein usw.)

An dieser Liste zeigt sich das Kultur im Jahre 1959 noch eine live Ver­an­stal­tung war und die Men­schen sich dazu an zen­tra­len Stellen treffen mussten. Bei 212 Ver­an­stal­tun­gen hatte man damals schon einiges zu erleben. Heute müssen Ver­an­stal­tun­gen gegen die ins Haus gelie­fer­ten Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen kon­kur­rie­ren. Film­aben­de müssen schon in 3D und bril­li­an­ten Sound gebracht werden, der Saal im Dorf reich da nicht mehr aus. Vor­trags und Diss­kus­si­ons­aben­de verlegt “die Jugend” ins Netz, die Eltern kann man aber noch mit inter­es­san­ten Vor­trags­aben­den errei­chen. Einzig das Theater und live Musik kann sich seinen Platz im lokalen Kul­tur­be­reich erhal­ten. Man sieht hier hat sich das kul­tu­rel­le Leben deut­lich ver­än­dert.

1958    1. Ausgabe des Mit­tei­lungs­blat­tes, Vor­läu­fer des TREENESPIEGELS (der seit 1976 durch das Amt her­aus­ge­ge­ben wird) – eine DIN-A4-Seite!

1961    Anre­gung „ein­zel­ne Betrie­be geschlos­sen an dem Ern­te­fest betei­li­gen“

Um welche Betrie­be es sich hier handelt bleibt ein Geheim­nis des alten Pro­to­kolls, wir gehen davon aus das es sich hier um die ört­li­chen Land­wirt­schafts­be­tri­be handelt.

1965    Kon­rek­tor Hein­wald Schulz-Ritter löst Peter Huber als Vor­stand ab.

1982    bis dahin war die Volks­hoch­schu­le im Kul­tur­kreis. Da die gemein­sa­me Arbeit in einer Hand nicht mehr zu leisten war, wurde die Volks­hoch­schu­le vom Kul­tur­kreis getrennt. Heinz­wald Schulz-Ritter wird Leiter der Volks­hoch­schu­le. Einige Jahre war der Kul­tur­kreis noch Träger der Volks­hoch­schu­le.

1982    Vor­sit­zen­der wurde Horst Fischer, er gehört dem Vor­stand seit 1969 an und ist noch bis weit in das Jahr 2011 eine starke Stütze der Vor­stands­ar­beit!

1983    „Der erste Vor­sit­zen­de war erfreut, dass die kul­tu­rel­le Arbeit immer mehr durch ein­zel­ne Vereine geleis­tet wird und hofft, dass diese Tendenz anhält.“

1994    Vor­sit­zen­der wurde Lorenz Hesse.

1995    40jähriges Jubi­lä­um des Kul­tur­krei­ses.

1997    Vor­sit­zen­de wurde Brun­hil­de Eberle (bis dahin lang­jäh­ri­ge Lei­te­rin der Fami­li­en­bil­dungs­stät­te), unter ihrem Vorsitz wird das Kul­tur­pro­gramm quan­ti­ta­tiv und qua­li­ta­tiv auf­ge­wer­tet, Frau Eberle beglei­tet die Akti­vi­tä­ten des Kul­tur­krei­ses seit 1980.

2004    Bei­spie­le für die Akti­vi­tä­ten:
24    Akti­vi­tä­ten als Dachorg. gem. § 2(1) der Satzung
9    eigene kul­tu­rel­le Ver­an­stal­tun­gen gem. § 2(2) der Satzung
5    Vor­stands­sit­zun­gen
137    Akti­vi­tä­ten der ört­li­chen Vereine im Ver­an­stal­tungs­ka­len­der
Die Preise sind seit 1955 (0,30 DM Kinder und 0,50 DM Erwach­se­ne) kräftig gestie­gen, aber meist noch nicht kos­ten­de­ckend, weshalb wir uns für die Unter­stüt­zung durch die Gemein­de bedan­ken!

2005    aktu­el­ler Vor­stand:
Vors.:             Holger Watter
1. Stellv.:        Annette Roser
2. Stellv.:        Detlef Tiedge
Schrift­führ.:    Ingrid Brömel (seit 1989)
Kas­sen­wart:    Heinz­jörg Kretz­sch­mann
Bei­sit­zer:         Sylvia Siebel
Dr. Hayo Haupt
Horst Fischer (seit 1969 im Vor­stand tätig)

2006 – 2010 Dieser Bereich wird noch auf­be­rei­tet uns später ergänzt.

2011    Erneu­ter Gene­ra­ti­ons­wech­sel im Kul­tur­kreis, Frau Petra Kriegs­mann wird zur Vor­sit­zen­den gewählt. Eine neue Posi­ti­on im Vor­stand wird ein­ge­rich­tet, der Medi­en­be­auf­trag­ter. Seine Aufgabe ist es eine Präsenz im Netz zu schaf­fen und so den Kul­tur­kreis in die digi­ta­le Welt zu führen. Ziel ist es auch die junge Gene­ra­ti­on mit Infor­ma­tio­nen und Ange­bo­ten zu errei­chen. Den ange­schlos­se­nen Ver­ei­nen wird eine Platt­form geboten sich aus­führ­lich Vor­zu­stel­len und ihre Termine im Ter­min­ka­len­der des Kul­tur­kreis ein­pfle­gen zu lassen. Durch die Ein­bin­dung sozia­ler Netz­wer­ke errei­chen die Vereine so eine neue Ziel­grup­pe.

2011    Das Logo des Kul­tur­kreis erhält nach 56 Jahren eine Über­ar­bei­tung und soll damit den Inhalt­li­chen wandel des Kul­tur­krei­ses deut­lich machen. Denn die ange­schlos­se­nen Vereine haben ein her­vor­ra­gen­des Pro­gramm, es ist nun an der Zeit Ser­vice­leis­tun­gen für Vereine und Künst­ler im Ort zu schaf­fen und die junge Gene­ra­ti­on als zusätz­li­che Ziel­grup­pe zu gewin­nen.

2011    Der Kul­tur­fly­er wird ein­ge­führt. Eine alte Tra­di­ti­on wird damit neu belebt, die Vereine erhal­ten nun erneut die Mög­lich­keit in jedem Tarper Haus­halt täglich mit ihren Ver­an­stal­tun­gen Präsent zu sein.

2012   Die eigenen Ver­an­stal­tun­gen werden auf die lieb­ge­won­ne­nen und immer sehr gut besuch­ten Ver­an­stal­tun­gen redu­ziert, denn die Tarper Vereine sind so aktiv das eigene kul­tu­rel­le Ver­an­stal­tun­gen gem. § 2(2) der Satzung in eine unnö­ti­ge Kon­kur­renz zu den ange­schlos­se­nen Ver­ei­nen treten würden. Es wird aber wei­ter­hin die orni­to­lo­gi­sche Mor­gen­wan­de­rung, die Radtour, eine Betei­li­gung an der Feri­en­pass-Aktion der Gemein­de und die Planung der Ehren­amt­ler-Fahrt geben.

Der Kul­tur­kreis erwei­tert seine Präsenz im Netz, in diesem Jahr wird eine Face­book Seite so wie eine eigene Seite bei Google+ erstellt um auch dort die neue Ziel­grup­pe zu errei­chen. Auf der eigenen Seite wird ein The­men­be­reich auf­ge­baut in dem lokale Künst­ler vor­ge­stellt werden sollen.

2013   Der zweite und dritte Kul­tur­fly­er wurde heraus gegeben. Beide Aus­ga­ben sind schon nach wenigen Tagen ein großer Erfolg, die dort bewor­be­nen Ver­an­stal­tun­gen werden gut gebucht.

2015   Der Verein löst sich auf da es keinen Nach­fol­ger für den Vor­stand mehr gibt. Die Auf­ga­ben werden teil­wei­se an den Bil­dungs­cam­pus Tarp über­ge­ben.
Nach 60 Jahren ist das Ver­eins­we­sen in Tarp so viel­schich­tig gewor­den und der gesell­schaft­li­che Wandel so tief­grei­fend das sich das Konzept Kul­tur­kreis als Dach­ver­band der ört­li­chen Vereine als nicht mehr trag­fä­hig erwie­sen hat. Die Auf­ga­ben die zur Grün­dung geführt haben sind nun durch andere Vereine sehr gut auf­ge­nom­men worden. Die ver­blei­ben­den Auf­ga­ben der Ter­min­ko­or­di­na­ti­on und Ver­an­stal­tungs­wer­bung wird an den Bil­dungs­cam­pus fallen, der Support der Vereine wird noch zu regeln sein.